Moorpflanzen sind die besten CO2-Speicher

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Neues Paper in Science

6. Mai 2022 Feuchtgebiete wie Moore, Salzwiesen, Mangrovenwälder und Seegrasfelder speichern so ca. fünfmal mehr Kohlenstoff pro Quadratmeter als Wälder und 500-mal mehr als Ozeane, so zeigte nun ein internationales Team mit Beteiligung des Greifswalder Moorforschers Prof. Dr. Hans Joosten mit einem aktuellen Artikel Recovering wetland biogeomorphic feedbacks to restore the world’s biotic carbon hotspots im renommierten Wissenschaftsjournal Science. Der Grund: In nassen Ökosystemen stimulieren sich Pflanzenwachstum und Kohlenstoffablagerung im Boden gegenseitig. Der Aufsatz mit Beteiligung des Niederländischen Instituts für Meeresforschung (NIOZ), der Universität Utrecht, der Radboud-Universität Nijmegen, der Universität Groningen und der Universität Greifswald enthält auch eine gute Nachricht: Schutz und Restaurierung solcher Feuchtgebiete können dem Menschen helfen, angesichts der Klimakrise die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu reduzieren. Und - wir schaffen es immer besser, diese Ökosysteme zu managen und zu restaurieren.
 

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