Photovoltaik auf Moor

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Ja, und nur wenn… sagt neues Infopapier

8. April 2022 Bereits jetzt werden Photovoltaik-Anlagen auf Moorböden errichtet, aber auf entwässerten Moorböden, die starke CO2-Quellen sind. Es gibt bisher kaum rechtlichen Vorgaben dafür. Einen „Kollateralnutzen“ könnten Photovoltaikanlagen auf wiedervernässten Moorflächen bringen, so Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauerverbandes, auf der Konferenz “Moorschutz ist Klimaschutz” am 28. März in Berlin. Das Greifswald Moor Centrum hatte dazu in einem neuen Informationspapier schon vorgearbeitet. Die Kombination von Photovoltaik-Anlagen und Moor-Wiedervernässung würde fossile Energieträger ersetzen und gleichzeitig CO2-Emissionen reduzieren können. Es besteht allerdings noch großer Erprobungs- und Entwicklungsbedarf. Daher empfiehlt das GMC zunächst eine Flächenbegrenzung und hat Hinweise für eine nachhaltige Umsetzung zusammengestellt.

 

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